Eines ist sicher: Brauchtum und Traditionen werden beim Variété 2020 grossgeschrieben! Das Publikum darf sich auf einen durch und durch folkloristischen und urchigen Abend freuen. Das Ziel eines jeden Variétés ist es, die Gäste in eine andere Welt eintauchen zu lassen und ihnen ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren. Diesmal sind die Bedingungen dafür ganz besonders gegeben, denn die Kulissen des Schauplatzes passen perfekt zur geplanten Vorstellung: 2020 darf das Variété nämlich wiederum in der Geiserschüür auf dem Bauernhof der Familie Geiser im Allmen gastieren. Auch die letzten Variétés der Akkordwürger wurden bereits hier zur Aufführung gebracht. Tradition trifft also auf Tradition: Das Variété 2020 wird eingebettet in eine Umgebung, die perfekt zum gewählten Inhalt passt. Was genau jedoch am 21./22. August 2020 passieren wird und mit welchem Spektakel gerechnet werden kann – es bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Das Publikum wird noch früh genug erfahren, was es denn genau mit «Rosalie» auf sich hat…

 21./22. August 2020

Geiserschüür

Langenthal

Was ist das Variété?

Bei der Guggenmusik Akkordwürger ist es zum liebgewonnenen Brauch geworden, alle fünf Jahre ein sogenanntes Variété auf die Beine zu stellen. Darunter kannst Du dir einen Unterhaltungsabend vorstellen, der mit schier unzähligen Spass- und Showelementen sowie mit unterschiedlichen kulinarischen Leckerbissen gespickt sein kann – aber nicht zwingend muss. Denn das Variété der Akkordwürger kann sozusagen alles sein! In den letzten Jahrzehnten wurde schon eine Zirkus-Show, ein Musical oder auch ein Marionettentheater mit lebendigen Darstellern aufgeführt – um hier nur ein paar Beispiele zu nennen. Der Fantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt! Die Mitglieder der Akkordwürger nutzen das Variété, um im Fünfjahresrhythmus aus ihrem eigentlichen «Hauptgeschäft» – dem Produzieren von Guggenmusik – auszubrechen und der Kreativität freien Lauf zu lassen.

 

Das Würger-Variété hat also nur indirekt etwas mit der Fasnacht zu tun. Das Variété ist vielmehr ein Kulturevent, der aus dem Langenthaler Veranstaltungskalender mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist. Freunde, Gönner und Familienangehörige der Gugge fiebern den seltenen Variété-Aufführungen ebenso entgegen wie ganz allgemein die Kennerinnen und Kenner der hiesigen Fasnachtsszene,

Vertreter der Langenthaler Fasnachtsgesellschaft (LFG) sowie Behördenmitglieder der Stadt Langenthal. In der Vergangenheit waren die beiden Vorstellungen jeweils restlos ausverkauft! Je nach Platzverhältnissen dürfen die Akkordwürger pro Abend zwischen 250 bis 300 Gäste begrüssen.

Freunde, Familie, Gönner, Fasnächtler - alle fiebern dem Variété entgegen! 

Der Schauplatz

In dieser Schüür auf dem Bauernhof der Familie Geiser an der Allmengasse in Langenthal wird das legendäre Variété aufgeführt. Die Schüür wird jeweils mottogetreu dekoriert und schön hergerichtet. Ein reichhaltiges Gastronomieangebot ergänzt die formidable Variété-Infrastruktur.

Variété-OK 2020

Reihe vorne (von links): Valérie Blunier (Künstlerische Leitung), Stefanie Leuenberger

(Personalplanung), Enya Gerber (Marketing/Grafik), Janine Ruppert (Finanzen), Dominique Schären (OK-Präsidentin).
Reihe hinten (von links): Thomas Loosli (Gastronomie), Tina Nyffeler (Sekretariat),

Patrick Jordi (Marketing/Ticketing/Sponsoring). Auf dem Bild fehlt: Adrian Fuhrimann (Bau/Infrastruktur)

Guggemusig Akkordwürger Langenthal

Seit nunmehr 40 Jahren sorgen die Akkordwürger an der Langenthaler Fasnacht für musikalische Unterhaltung. Ursprünglich wurde die Guggenmusik von 27 Mitgliedern gegründet. Heute zählen wir mit rund 73 aktiven Würgern zu den grössten Guggenmusiken in Langenthal. Ab Ende September wird offiziell in die Fasnachtssaison gestartet und am Sonntagabend werden jeweils alte und neue Lieder des Repertoires geübt. 1997 hat die Guggenmusik einen Keller an der Käsereistrasse gekauft und in Eigenregie in den Würgerkeller umgebaut. Seit 1999 läuten die Würger mit dem alljährlichen Würgerball im Bären drei Wochen vor der Fasnacht die närrischen Tage in Langenthal ein. Jährlich begrüssen wir dabei rund 900 Personen.

Neben Hans Pfäf